10 Pfennig 1950 selten
16. Dezember 2007 | Von Martin Enzenhoefer | Kategorie: Hobby
10 Pfennig aus dem Jahre 1950 selten 10 Pfennig von 1950 von Münzsammlern gefragt Einige wenige 10 Pfennigmünzen haben einen hohen Wert unter Sammlern. Zur Zeit ist beispielsweise neben der 50-Pfennigmünze mit dem Schriftzug „Bank deutscher Länder“ und dem Prägejahr 1950 sind ebenfalls die 10 Pfennig Münzen aus dem Jahr 1950 sehr gefragt. Die Prägestätte in Karlsruhe, Münzbuchstabe „G“, prägte im Jahr 1950 irrtümlich 30.000 Fünfzig-Pfennig-Stücke mit der Inschrift „Bank Deutscher Länder“ statt „Bundesrepublik Deutschland“. Erst durch eine nachträgliche Anordnung wurden diese Prägungen zur kursgültigen Münze definiert, da zu diesem Zeitpunkt die Münzhoheit schon auf das Bundesfinanzministerium übertragen wurde. Der aus der Seltenheit resultierende hohe Sammlerwert führte sogar zu Fälschungen, mitunter durch Kombinationen einseitig abgeschliffener Hälften verschiedener Münzen. Gefragt unter den Münzsammlern sind auch die 1-Pfennig-Münzen aus dem Prägejahr 1948. Auf der Rückseite des von 1949 bis 2002 gültigen 50-Pfennig-Stückes ist als Eichenpflanzerin Gerda Johanna Werner abgebildet. Ein weiteres wohl sehr seltenes Pfennigstück ist das der Ausgabe 2 Pfennig der Prägestätte Hamburg (J) es wurde im Jahre 1969 aus Kupfer geprägt. Gerade diese Münzen werden durch das verwendete Material nicht von einem Magneten angezogen.
Pfennig war vor der Einführung des Euros das kleinste Zahlungsmittel. Witziger weise werden noch heute in der Umgangssprache die jetzigen kupferfarbenen Centmünzen gerne als Pfennige bezeichnet.

