Der Peilsender – der GPS Peilsender nicht nur für die Spionage
8. Mai 2008 | Von Oliver Bunzheim | Kategorie: Technik
Was in der Vergangenheit noch undenkbar erschien, begleitet das heutige Leben – die Nutzung eines Navigationssystems im Auto. Erst die einsetzende Satellitentechnik machte es möglich. Was in den Anfängen nur den Militärs zur Ortung beweglicher Gegenstände zur Verfügung stand, findet neben dem Navigationssystem verstärkt seine Abnehmer – der Peilsender. Beide Systeme arbeiten nach dem selben Prinzip. Das Navigationssystem und der Peilsender stehen mit dem Satelliten im ständigen Kontakt. Signale, die die Bewegungen des Satelliten enthalten, werden an den Peilsender gesendet. Dieser wiederum gibt sich beim Satelliten zu erkennen. Durch diesen ständigen Austausch ist es möglich, eine metergenaue Ortung vorzunehmen. Der Einsatz eines Peilsenders ist breit gefächert. Alle mobilen Gebrauchsgegenstände wie Autos, Motorräder, Boote und Yachten können mit einem Peilsender überwacht werden. Selbst eine Spionage ist möglich. Nicht nur für die Spionage, sondern auch zum Schutz des Lebens kann ein Peilsender von Nutzen sein. Gerade ältere Menschen sind betroffen. Ein Sturz in freier Natur ist schnell herbeigeführt oder schlimmer noch – eine an Alzheimer erkrankte Person irrt hin- und her. Ein mitgeführter Peilsender verhindert Schlimmeres. Mit einfachen Mitteln ist es möglich, die betreffende Person zu lokalisieren, sie aufzusuchen und ihr zu helfen. Auch einzelne Firmenbranchen setzten verstärkt einen Peilsender ein. Neben den Autovermietungen sind es in erste Linie die Spediteure, die ihre Lieferungen mit einem Peilsender versehen. Oliver Bunzheim

