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Die Arbeit in der Selbstständigkeit als Chance

19. August 2008 | Von MarieK | Kategorie: Business

Sich persönlich als Selbstständiger anmelden - diese Idee hatte wahrscheinlich fast jeder Mensch schon einmal. Man ist sein eigener Chef, kann sich sein Arbeitspensum nach eigenem Ermessen eigenverantwortlich unterteilen und macht Dinge, welche einem tatsächlich Freude machen. Im optimalsten Fall macht man dabei sein Hobby zu seinem Job. Oft ist die Selbständigkeit darüber hinaus ein Ausweg aus der Erwerbslosigkeit und bietet somit die Chance auf eine vorteilhaftere finanzielle Lage.

Aber die Selbständigkeit beinhaltet darüber hinaus Risiken und erfordert gerade in den Anfangswochen, manchmal sogar Jahren, viele Arbeit und Durchhaltevermögen. Am Anfang gibt es nämlich die Suche der Neukunden, die Behördengänge und am Ende der nicht gerade geringen Zeitaufwand für das Erlernen der Buchführung und für den Rechnungsablauf. Auch müssen eine paar juristische Probleme und Fragen erlernt werden. Diese nicht so einfachen unterschiedlichen Anfangsaufgaben produzieren bei manchen Jungselbstständigen einen erheblichen Respekt und ergänzend kommt die Angst, dass die Existenzgründung nicht richtig läuft und am Ende nur eine hohe finanzielle Belastung auf dem Konto entstanden ist.

Mittels einer vorherigen Ideensammlung und einer hervorragenden Idee für ein Geschäft bleiben die Risikofaktoren allerdings überschaubar. Am Anfang einer Gründung eines Unternehmens gibt es allerdings zuerst die Frage, ob sich die Geschäftsidee überhaupt rechnen wird und woher das Kapital für den Firmenstart kommen soll. Banken verleihen nur ungern ein finanzielles Startguthaben, falls nur geringe Garantien auf eine gewisse Sicherheit und Eigenkapital verfügbar ist. Den Dialog mit der Bank sollte man dehalb gut vorbereiten und überzeugend rüber kommen.

Vor allem muss man von der entworfenden Idee auch persönlich überzeugt sein, ansonsten kann man auch den Kreditzuständigen nicht überreden. Die Voraussetzung für die anstehende Debatte mit der Bank bildet der Businessplan. Dieser Plan umfasst neben der detailliert ausformulierten Idee für ein Geschäft sämtliche betriebswirtschaftlichen Punkte, wie z.B. alle unter Umständen auftretenden monatlichen variablen und immer wiederkehrende Kosten und der erwartete Umsatz. An dem hervorragenden Businessplan sieht die Bank, dass der Existenzgründer sich intensiv mit der Ideensammlung seiner Idee auseinandergesetzt hat und sind eher bereit, einen Kredit zu geben. zusätzlich zu dem üblichen wirtschaftlichen Gefahr, dass eine Firmengründung mit sich bringt, kommt das Wagnis, während eines Unfalls die Firma nicht mehr weiter machen zu können.

Es wäre deshalb sehr empfehlenswert eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, um im Fall der Fälle nicht auf staatliche Unterstützung abhängig zu sein. Auch um die Krankenversicherung muss sich Gründer eines Betriebes persönlich kümmern. Speziell eine lange Krankheit könnte eine enorme finanzielle Belastung mit sich bringen.

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