Die erotische Mode
12. Oktober 2007 | Von Sabine Mayer | Kategorie: Lifestyle, Partnerschaft
Die erotische Mode Wörtlich übersetzt bedeutet Dessous einfach Damenunterwäsche. Und wenn man dabei an einfache Damenunterwäsche denkt, die man immer anzieht, dann irrt man. Unter Dessous versteht Reizwäsche, die Männerherzen höher schlagen lassen. Manche Leute schämen sich, Dessous zu kaufen? Aber warum? Schließlich sind es Appetitanreger und Männer können damit prima verführt werden. Der Reiz in den Dessous liegt darin die Männer zu verführen, ihnen zu zeigen was Frau für einen Körper hat und wie sie ihn darstellen kann und möchte. Die Geschichte der Dessous beginnt im 18. Jahrhundert. Zwischen 1810 und 1870 trugen die Frauen unter ihren Kleidern so genannte Torüre, Krinoline und Korsetts. Diese sollten damals lediglich die Frau dünn und zierlich darstellen. Danach wurden die Dessous feiner und romantischer. Mit Spitzen, Leinen und Häkelmustern. Denn noch mussten damals die Frauen noch 5 Pfund Unterwäsche tragen. 1896 wurde der “Allgemeine Verein für die Vereinfachung von Damenkleidung” gegründet. Um die Jahrhundertwende wurden die immer noch unbequemen Fischbeinstäbchen, Spiralfedern und Schnurreinlagen modern. In den 20er Jahren kamen die ersten BH ähnlichen Modelle auf den Markt. Erst der 2. Weltkrieg brachten mit der Not selbst gestrickte Unterwäsche und Modelle aus Fallschirmseide in Mode. In den 60er Jahren kamen die ersten Strumpfhosen und BHs in Mode. Der Ansturm auf Nylons war enorm. Zurzeit sind Strapsstrumpfhosen, String-Bodys aus Polyester und Polyamid sowie sexy Netzcatsuit im Trend. Die Klassiker der Dessous sind Bügel BHs, Halbschalen,- sowie Pushup-BHs. Ebenfalls sind Klassiker Stringbodys mit und ohne Bügel.


