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Die verschiedenen Schläge beim Golfsspiel

30. April 2008 | Von findur | Kategorie: Golf, Sport

Jede Vorwärtsbewegung des Golfschlägers in der Absicht den Ball zu treffen zählt als Golfschlag. Das heißt, auch ein Schlag, der den Ball gar nicht trifft, zählt als Golfschlag. Je nachdem wie und wo der Schlag durchgeführt wird, gibt werden eine ganze Reihe verschiedener Schlagbezeichnungen verwendet. Der Abschlag oder Drive ist der erste Schlag an einer Spielbahn.

Dabei darf der Golfball auf ein Tee gelegt werden (Tee Shot). Der Fairway-Schlag ist dagegen der typische Golfschlag auf dem gemähten Rasen. Ein Schlag aus dem Sand – meist mit Spezialschläger geschlagen - wird als Bunkerschlag bezeichnet. Außerdem werden verschiedene Schlagvarianten je nach Flugbahn unterschieden: Beim Slice startet der Ball gerade, dreht dann aber (meist ungewollt) extrem nach rechts ab. Beim Hook ist das genau umgekehrt. Der Ball startet gerade und trifft dann weit nach links von der Ziellinie auf. Ein Pull wiederum startet nicht nur nach links, er fliegt auch in dieser Richtung weiter. Sein Spiegelbild ist der Push, der nach rechts startet und in dieser Richtung weiterfliegt. Mischformen sind Push-Slice, Push-Hook, Pull-Hook, und Pull-Slice. Der Fade ist ein Schlag, bei dem der Ball so angeschnitten wird, dass er leicht nach links startet, danach aber nach rechts hereindreht und auf der Ziellinie zum Liegen kommt. Beim Draw, startet der angeschnittene Ball nach rechts, dreht nach links ab und landet dann ebenfalls auf der Ziellinie. Der Draw fliegt allerdings weiter als der Fade - und üblicherweise auch weiter als andere Schläge - und rollt viel länger aus als der Fade. Der Chip ist ein Annäherungsschlag auf das Grün aus kurzer Entfernung. Der Ball beschriebt eine flache Flugbahn und rollt zum Loch hin aus. Ein anderer Annäherungsschlag ist der Pitch. Bei diesem Schlag beschreibt der Ball eine hohe Flugbahn, um dann beim Auftreffen nur noch wenig zu rollen. Eine extrem steile Flugbahn beschriebt der Lob, der dann nach dem Auftreffen möglichst gar nicht mehr rollen sollte.

Beim Backspin erhält der Ball einen Rückwärtsdrall, fliegt danach besonders ruhig und kann nach dem Auftreffen sogar ein Stück zurück rollen. Beim Putt, der mit dem Putter geschlagen wird, fliegt der Ball gar nicht mehr, sondern rollt nur noch, idealerweise direkt ins Loch. Ein Hole-in-one ist praktisch ein Ass, also ein Ball der vom Abschlag direkt ins Loch geschlagen wird. Querschläger, die nur mit der Ferse des Schlägers getroffen werden, werden als Socket oder Shank bezeichnet. Und ein Luftschlag ist ein Schlag, der Ball ganz verfehlt. Bei einem Handicapkurs kann man lernen, alle gewollten Schläge gezielt und optimal einzusetzen und die ungewollten zu vermeiden, um sein Handicap zu verbessern.

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