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Mobilfunk-Angebote für Internetzugänge

28. April 2008 | Von ffries | Kategorie: Kommunikation, Technik

Erst kürzlich berichteten Branchenbeobachter von neuen Rekordkundenzahlen der Mobilfunker in Deutschland. Dass ein Anstieg der Kundenzahlen zu verzeichnen ist liegt zu einem wesentlichen Teil auch an neuen, attraktiven Angeboten für den mobilen Internetzugang via UMTS und Technologien, die auf UMTS aufsetzen und diese noch attraktiver für Endkunden machen.

Eine HSDPA Flatrate, wie sie inzwischen die meisten großen deutschen Netzbetreiber im Programm haben bringt den Nutzer mit Geschwindigkeiten von immerhin bis zu DSL6000 in das World Wide Web – immer Netzabdeckung am Ort der Einwahl voraus gesetzt. Bei der Abdeckung hat sich allerdings auch etwas getan. Die Anbieter haben diesen Faktor als Schlüsselelement für die langfristige Kundenbindung erkannt und verbessern kontinuierlich Sende- und Empfangsleistungen der UMTS Masten – zumindest in Gegenden mit ausreichend hoher Bevölkerungs- und damit Nutzerdichte.

Auch wenn der Aufbau von Infrastruktur für Verbindungen über Mobilfunk nur einen Bruchteil der Kosten des Verlegens von Kabeln für stationäre Breitbandanschlüsse a la DSL verursacht, so sind doch auch die Ausgaben für das Errichten von Mobilfunkmasten erst ab einer bestimmten prognostizierten Kundendichte wirtschaftlich interessant für Betreiber von Mobilfunknetzen.

Ist eine Gegend zu schwach besiedelt, so ließe sich nur durch entsprechende staatliche Zuschüsse die Wirtschaftlichkeit für den Netzbetreiber sicher stellen und wahrscheinlich ist das in solchen Fällen die einzige Möglichkeit, abgelegenere Orte mit Internet in Breitband-Geschwindigkeit zu versorgen.

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