Europäische Union – das Land, wo Milch und Honig fließt? Nicht so ganz und vor allem nicht für jeden

Europa Karte mit Flaggen der EU Länder

7 Tage in der Woche eine 12 Stunden Schicht schieben und 1 Euro pro Stunde verdienen – ja, leider ist auch das eine Seite der so hoch gelobten Vereinigung mit dem Namen Europäische Union.

Vor allem Migranten, die nach Europa kommen, weil Sie sich hier ein besseres Leben erhoffen oder weil Sie sogar aus Ihrem Land fliehen müssen, sind laut Agentur für Grundrechte eine viel gesuchte Arbeitskraft. Sie arbeiten an Baustellen, in Hotels, der Landwirtschaft und anderen Branchen unter miserablen Bedingungen und mancher Orts bekommen Sie dafür nicht einmal 1 Euro pro Stunde.

Die Agentur für Grundrechte stellt fest, dass trotz einschlägiger Rechtsvorschriften vor allem Migranten aus den Ländern außerhalb der EU Opfer von Ausbeutung der Arbeitskraft werden.

Obwohl diese Menschen aus verschiedenen Gegenden der Welt kommen, aus verschiedenen Wirtschaftszweigen, haben Sie nach der Ankunft in der Europäischen Union eines gemeinsam. Sie arbeiten oft 12 Stunden am Tag, manche 7 Tage die Woche und bei vielen kommt nicht einmal 1 Euro pro Stunde zustande. Vor allem Arbeiter aus der Landwirtschaft, Bau, Hotellerie, Gastronomie sind betroffen.

Unabhängig davon, dass es oft zur Verletzung der grundlegenden Menschenrechte kommt, stellt sich einem da die Frage – wo soll das alles hinführen?

Menschen müssen aus Ihrer Heimat fliehen, kommen oft nach Tagen oder Wochen mit Mühe – wenn überhaupt – über das Mittelmeer in der Europäischen Union an, werden in manchen Ländern garnicht erst aufgenommen und wenn, dann arbeiten Sie unter solchen Bedingungen?

Wo bleibt da der Grundgedanke der gegründeten Vereinigung, die Menschen und Länder verschiedener Kulturen, verschiedenen Glaubens vereinigen wollte?

Was passiert mit denen, die bereits in dieser Vereinigung leben, die wissen was es hier mancherorts zu Leben heißt und die es sich nicht leisten können für unter 1 Euro pro Stunde zu arbeiten?

Was denken sich solche Unternehmen, solche Geschäftsführer, die Menschen für oft nicht einmal 1 Euro beschäftigen, wie soll die Wirtschaft weiter laufen, wenn keiner Geld hat um es auszugeben?

Viele Fragen, die sich einem Normalbürger da stellen.

Ist es also wirklich das gelobte Land, wenn Menschen die hier leben, an manchen Orten kaum überleben können, wenn Menschen, die wegen Krieg und Hungersnot aus Ihrem Land fliehen müssen dabei oft Ihr Leben lassen müssen, weil man Sie hier nicht möchte, wenn diejenigen, die es schaffen für unter 1 Euro arbeiten müssen?

Alle diese Fragen kann nur jeder für sich selber beantworten, aber man kann ruhigen Gewissens sagen, dass es noch einiges zu tun gibt, bis jeder sagen kann – ja hier lebe ich gerne, hier bin ich glücklich.

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