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Umzugskosten sparen – Schnellkredit vermeiden

13. Juli 2008 | Von Textservice | Kategorie: Finanzen

Wenn ein Umzug nicht viel kosten soll, muss man ich schon im Vorfeld um einige Sachen kümmern, die auch die neue Wohnung betreffen. Sonst wird ein Schnellkredit fällig, der eher für einen Billig-Urlaub prädestiniert ist. Besonders beim Thema Mietvertrag muss man ganz genau auf einige Dinge achten, wenn der Umzug nicht viel kosten soll. Denn sonst kann’s am Ende teuer werden.

Manchmal kommt es nämlich vor, dass der Mieter einen schon mehrere Monate vor Mietbeginn unterschriebenen Vertrag vor dem Einzug wieder rückgängig machen will, z.B. weil er eine andere Wohnung gefunden hat.

Ohne Zustimmung des Vermieters geht das nur durch eine formelle Kündigung. Fristlos kündigen kann der Mieter, wenn ihm die Wohnung nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt wird, wenn also z.B. die Vormieter nicht rechtzeitig ausziehen. Vertragsklauseln, mit denen der Vermie­ter dieses Risiko ausschalten möchte, sind unwirksam.

Wenn der Vermieter vertragstreu ist, dann kann der Mieter bei einem Mietver­trag ohne feste Laufzeit ordentlich kün­digen, die von ihm einzuhaltende Kündi­gungsfrist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Vermieter. Der Mieter muss also, auch ohne einzuziehen, für die Zeit zwischen verabredetem Einzugstermin und Ablauf der Kündigungsfrist Miete zahlen; aber natürlich nur dann, wenn die Wohnung zwischenzeitlich nicht wei­tervermietet wurde.

Haben Mieter und Vermieter sich aber auf einen Zeitmietvertrag ohne Mieter­schutz mit einer festen Laufzeit geeinigt, dann kommt eine ordentliche Kündi­gung nicht in Betracht.

Rücktritts- oder Anfechtungsrechte we­gen Täuschung oder Irrtums kommen nur in Ausnahmefällen in Betracht.

Die meisten frei werdenden Wohnungen sind in den Zeitungen ausgeschrieben. Die Samstagsausgabe erscheint schon am Freitagabend. Hier lohnt es sich, di­rekt beim Zeitungsverlag ein Exemplar abzuholen und noch am gleichen Abend den Anbieter anzurufen. Die Internetsuche ist besonders für dieje­nigen interessant, die von außerhalb eine Wohnung suchen. In Betracht kommen Angebote von Maklerverbänden, Woh­nungsbörsen und großen Wohnungs­unternehmen. Außerdem können die Online-Angebote großer Tageszeitungen eine Fundgrube sein. Das Internet bietet den Vorteil, dass gezielt nach den ge­wünschten Wohnungsmerkmalen wie Größe, Ausstattung, Lage und Preis ge­sucht werden kann. Diese Art der Suche hat aber auch Nachteile. Die Anzahl der angebotenen Wohnungen lässt häufig zu wünschen übrig, und es ist nicht im­mer zu erkennen, ob das Angebot bereits veraltet ist. Vorsicht ist geboten bei so genannten Wohnungsbörsen, die vorab Geld verlan­gen. Hier sind oft­mals Geschäftemacher am Werk, die kei­ne reale Leistung anbieten. Dann ist plötzlich das Geld weg und man muss einen Schnellkredit aufnehmen, der besser in einen Billig-Urlaub gesteckt werden sollte.

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Ein Kommentar
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  1. warum in dreiteufelsnamen sollte die gebühr für ne onlinewohnungsbörse einen finanziell so in anspruch nehmen, daß man dafür nen kredit aufnehmen muss? wer so wenig kohle auf der tasche hat, der sollte das umziehen am besten gleich bleiben lassen oder im hotel mama bleiben.

    mir drängt sich da eher der eindruck auf, daß hier jemand auf biegen und brechen versucht den begriff “kredit” in einen scheinbar sinnvollen zusammenhang zu setzen und damit SEO zu betreiben. der schuss dürfte aber schwer nach hinten losgehen.

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